Wenn mehr als nur ein „Komet“ einschlägt, dann steckt die Gesunde Stunde dahinter: Mit einem mitreißenden Flashmob verwandelten Kinder, Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und Erzieherinnen den Osnabrücker Domvorplatz am Samstagvormittag in eine große Tanzfläche voller Energie, Lebensfreude und Gemeinschaftsgefühl.
Zu den Klängen von „Verliebt in mich“, „Komet“, „Blame It on the Boogie“ und weiteren
beliebten Songs zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was sie in den vergangenen Wochen gemeinsam einstudiert hatten. Zwar lebt ein Flashmob normalerweise von Spontaneität – dieser Auftritt war jedoch das Ergebnis intensiver Vorbereitung und großer Begeisterung.
Ein Trainerteam des Gesundheitsförderungsprojekts Gesunde Stunde hatte zuvor die Kooperationsschulen und Kitas in Stadt und Landkreis Osnabrück besucht und die Choreografien mit den Familien sowie den pädagogischen Fachkräften eingeübt. In vielen Einrichtungen wurde zusätzlich in den Pausen oder im Sportunterricht weiter geprobt.
Der große Tag begann mit einer Generalprobe in der Sporthalle des Gymnasiums
Carolinum. Dort trafen erstmals alle Gruppen zusammen. Die Vorfreude war spürbar, die Anspannung groß – und bei den sommerlichen Temperaturen floss auch der Schweiß. Gemeinsam wurden die Abläufe und Positionen auf der großen Fläche ein
letztes Mal abgestimmt.
Punkt 11 Uhr war es dann soweit: Mit den ersten Takten der Musik strömten die Tänzerinnen und Tänzer auf den Domvorplatz. Arme reckten sich dem Himmel entgegen, es wurde gesprungen, gedreht und gelacht. Die strahlenden Gesichter der Teilnehmenden konkurrierten mit der Sonne um die Wette. Als schließlich die letzten Zeilen von Udo Lindenbergs und Apache 207s Hit „Komet“ erklangen – „Lass uns noch mal aufdrehn“ – belohnte das Publikum die beeindruckende Darbietung mit begeistertem Applaus.
Besonders bemerkenswert: Oberbürgermeisterin Katharina Pötter verfolgte das
Geschehen nicht nur vom Rand aus. Spontan entschied sie sich, beim zweiten Auftritt
um 12 Uhr selbst mitzutanzen und fügte sich mit sichtbarer Freude in die Reihen der
Tänzerinnen und Tänzer ein.
Auch die Rückmeldungen aus den Schulen und Kitas waren durchweg positiv. Lehrkräfte
betonten den besonderen Wert eines Projekts, das Gemeinschaft stärkt, Generationen
verbindet und Erinnerungen schafft, die noch lange nachwirken werden.
Möglich wurde der Flashmob durch die Unterstützung der pronova BKK. Deren
Vertreterin Sonja Trautmann war vor Ort und ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, bei
beiden Aufführungen mitzutanzen. Für Silke Tegeder-Perwas, Koordinatorin der
Gesunden Stunde, und Frauke Pieper, Koordinatorin des Trainerteams, stand nach den
gelungenen Auftritten fest: „Das war großartig – das sollten wir unbedingt wiederholen!“
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Text: S. Tegeder-Perwas für die Gesunde Stunde / Fotos: M. Durán-Holitschke














